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Schweizerischer Zweitagemarsch

Woraus entstand der Schweizerische Zweitagemarsch?

Der Schweizerische Zweitagemarsch wurde 1957 ins Leben gerufen, inspiriert vom Vier-Tage-Marsch im niederländischen Nijmegen. Von Beginn an war der Marsch als Zeichen des Friedens gedacht, ein Marsch ohne Waffen, offen für alle, die gemeinsam, friedlich und sportlich ein Ziel erreichen wollen. Bis heute ist das Tragen von Waffen untersagt, was die friedliche und völkerverbindende Botschaft des Anlasses unterstreicht.

Was einst als militärisch geprägtes Event begann, hat sich längst zu einem offenen Volksmarsch für Jung und Alt entwickelt. Dabei stehen nicht der Wettkampf, sondern das gemeinsame Erleben und der gegenseitige Respekt im Mittelpunkt. Der Marsch bringt Menschen aus der Schweiz und dem Ausland zusammen unabhängig von Alter, Herkunft oder Beruf.

Neben dem Marsch lädt das Gelände der Mannschaftskaserne Bern zum Verweilen ein. Dort gibt es eine gemütliche Festwirtschaft mit Essen und Getränken sowie einen kleinen Marktplatz. Besucherinnen und Besucher erwartet eine Ausstellung von Armeefahrzeugen, ein Infostand der Schweizer Armee und einige weitere Marktstände. Ein idealer Ort zum Entdecken, Austauschen und Geniessen, auch für Nicht-Marschierende.

Organisiert wird der Marsch vom Verein Schweizerischer Zweitagemarsch, einer Non-Profit-Organisation mit rund 50 Mitgliedern und bis zu 100 ehrenamtlichen Funktionären. Das Organisationskomitee (OK) besteht aus etwa 20 Personen, die sich um die Planung und Durchführung kümmern. An der Spitze steht der Marschleiter, aktuell Stabsadj Peter Frei, der gemeinsam mit dem OK und den Funktionären für einen reibungslosen Ablauf sorgt. Der Verein ist Mitglied des Schweizerischen Verbandes Militär-Leistungssport und -Tradition (SVMLT) sowie des Verbandes Bernischer Unteroffiziersvereine (VBUOV).​

Der Schweizerische Zweitagemarsch bleibt ein Symbol für friedliches Miteinander, körperliche Herausforderung und gelebte Solidarität, ein Anlass, der Menschen verbindet und Brücken baut.​